Jann-Berghaus-Brücke

Hans Fricke, Leeraner SPD-Ratsherr und nicht wieder in den Kreistag gewählter Sozi, attackiert seinen Parteifreund, Landrat Bernhard Bramlage, im Zusammenhang mit dem Umbau der Jann-Berghaus-Brücke. Hans Fricke fordert einen provisorischen Parkplatz im Stadtgebiet bei den Berufsbildenden Schulen (BBS) einzurichten. Hierzu meine Stellungnahme:

Schon einmal, nämlich beim Stadtteiltreff nahe der Plytenbergschule, hat sich Hans Fricke völlig verrannt. Er wollte seinen Kopf durchsetzen, ohne die Mehrheitsverhältnisse im Rathaus zu beachten. Das wiederholt sich jetzt bezüglich der Parkplatzfrage bei der BBS. Mal ganz abgesehen davon, daß auch für die Errichtung eines provisorischen Parkplatzes ein entsprechender Bebauungsplan herbeigeführt werden müßte (einen wie auch gestalteten Parkplatz dort sieht der gültige B-Plan nicht vor; dabei spielt es keine Rolle, ob die Oberfläche aus Steinen oder Schotter besteht), bestehen weitere Bedenken gegen das Fricke-Vorhaben.

Es ist doch nicht zu verantworten, eine sechsstellige Summe für einen –provisorischen- Parkplatz auszugeben, wenn kein Gesamtkonzept für die Zukunft der BBS vorliegt. Jüngst war in der OZ zu lesen, daß viele Sportunterrichtsstunden an der BBS ausfallen. Es wäre nach meiner Auffassung zu überlegen, an dem angedachten Standort im Rahmen der baulichen Gesamtentwicklung einen Sportplatz zu errichten, um fitte Schüler zu bekommen. Dann aber kann es vorher nicht ein kostspieliges Provisorium auf Kosten der Steuerzahler geben.

Und wollen das die Anwohner in dem Bereich überhaupt? Die hat man m.E. bisher noch nicht gefragt.

Auch ist es falsch, wenn Hans Fricke in Pitbullmarnier den Landrat attackiert. Seit etwa einem Jahr eiert die Mehrheitsfraktion im Kreistag herum und kann sich nicht zu einer Entscheidung bzgl. der BBS-Zukunft durchringen. Und diese Mehrheitsfraktion besteht aus Sozialdemokraten, den Parteifreunden von Hans Fricke. Die müssen endlich entscheiden und nicht der Landrat!

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