Neues von der OZ

In turbulenten Corona-Zeiten kann schon mal was untergehen. Aber ich bin aufmerksam gemacht worden auf Neuigkeiten aus Logabirum. Was ist los?

Einmal geht es um einen weiteren Abgang. Lars Reckermann verlässt die OZ. Wer das ist? Keine Ahnung; nie gehört den Namen. Und trotzdem! Reckermann, der bis 2016 bereits Chefredakteur bei einer Zeitung in Baden-Württemberg war und dann zur starken NWZ nach Oldenburg wechselte, hatte bei der OZ den Auftrag, sich um neue Projekte zu kümmern und Strategien zu entwickeln (was immer sich dahinter verbergen mag). Nun geht Reckermann zurück in den Süden. Eben zu der Zeitung, wo er bereits Chefredakteur war, nämlich zur „Schwäbischen Post“ und „Gmünder Tagespost“. Gute Reise!

Nun bin ich bei der Auflage. Die OZ schmiert bei der Print-Auflage weiter ab (die ganze Branche, so ist zu hören, amüsiert sich über die Ostfriesen). Da muss sich jeder Anzeigenkunde fragen, ob es sich noch lohnt, in der OZ für teures Geld zu inserieren.

Aktuelle Informationen zur Entwicklung gibt es stets unter www.ivw.de/aw/print/qa/titel/1205

Keine Frage: Zeitungen in Papierform sterben aus. Aber es liegt nicht nur am Internet. Bei der OZ, so ist zu hören (und zu lesen), sind Probleme auch hausgemacht. Und nun haut auch der forschende „Chefstratege“ Lars Reckermann ab. Aber immerhin ist der Chefredakteur noch da. Noch! Es laufen schon Wetten …..

Gerd Koch

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