Ausgangsbeschränkungen einkassiert

Das Verwaltungsgericht Hannover hat gleich mehreren Eilanträgen gegen Corona-Ausgangsbeschränkungen stattgegeben und zwar mit der Begründung, dass dieser Eingriff in die Grundrechte nicht vom Infektionsschutzgesetz gedeckt sei. Richtig!

Was soll der Unsinn mit den Beschränkungen in der Dunkelheit? Da ist ja eh kaum jemand unterwegs. Die Anordnung bringt also nichts. Nun bin ich mal gespannt, wie der Landrat mit seinem exzellenten Krisenteam darauf reagiert. Und vor allem wann? Das Verwaltungsgericht war am Karfreitag tätig. Dann werden Matthias Groote (SPD) und sein Corona-Stab ja sicherlich auch über Ostern zusammenkommen. Oder wartet der Landrat wieder Anweisungen seines Parteifreundes Weil ab? Eigene Initiativen könnten durchaus hilfreicher sein, die hohen infektionszahlen zu senken, wenn Sachverstand und Mut vorhanden wären. Der Hinweis auf Rostock, Tübingen und andere Städte sei in diesem Zusammenhang erneut gestattet.

Gerd Koch

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