Tankstelle in Bunde

Nach dem „verpatzten“ Malle-Flug am Sonntag bin ich Pfingstmontag nach Holland gefahren. Zum Frusteinkauf bei Aldi in Winschoten ….

Auf dem Weg dorthin habe ich tanken wollen. Habe mich für die „Drive In“-Tankstelle in Bunde nahe Combi entschieden. Nach dem Tanken ging ich in den Verkaufsraum. Dort traf mich der Schlag. Schon beim Öffnen der Tür war ich dem Würgen nahe. Es stank! Ich fragte die Verkäuferin, wer denn hier raucht. „Ich nicht. Das ist mein Kollege.“ Da stand tatsächlich ein qualmender Mann. Im offenen Raum. Ohne Mundschutz natürlich. Direkt neben dem Verkaufsraum. In einer Tankstelle! Für jedermann sichtbar. Und das war nicht seine erste Zigarette. Ich habe ganz schnell bezahlt und bin von dem Tankstellengelände geradezu geflüchtet. Noch in Holland rochen meine Klamotten nach Nikotin. Eine tolle Werbung des Betreibers Michael Scherbel. Tankstelle „Drive In“ in Bunde: Vorsicht! Es sei denn, man will stinken.

Apropos Bunde. Bin gemächlich durch den Ort gefahren. Die Häuser an der Weenerstraße und Neuschanzer Straße haben sich seit fünfzig Jahren nicht verändert. Sie sind nur noch schrottiger geworden. Und mehr Döner-Läden ….. Bei dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ wäre Bunde chancenlos!

Gerd Koch

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