Zigeuner-Prozeß

In der Angelegenheit wegen des heimtückischen Überfalls auf ein völlig unschuldiges Opfer anläßlich der Ossifete bei der Tammingaburg hat das Landgericht Aurich am heutigen Nachmittag die Berufung der Staatsanwaltschaft verworfen. Es bleibt damit beim Freispruch für die Zigeuner Nico und Angelino Wagner.

Richter Schöder, der Vorsitzende der zuständigen Kammer, sprach aber am Ende von einem „Freispruch zweiter Klasse“, denn er sei nur mangels Beweises ergangen und sagte auch, daß seine subjektive Meinung hier nicht entscheidend sei, sondern er sich an die Gesetze zu halten habe. Und da habe der Grundsatz „in dubio pro reo“, also im Zweifel für die Angeklagten, eine ganz hohe Bedeutung. Das Ergebnis ist äußerst unbefriedigend, aufgrund der Rechtslage allerdings, so sehe ich das, nicht zu beanstanden.

Bei dem Vorstrafenregister der Wagner-Zigeuner ist es m. E. aber nur eine Frage der Zeit, wann die Justiz sich wieder mit ihnen beschäftigen muß.

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