Katamaran-Unfall

Auch heute wieder: Das Beste an der OZ ist die ALDI-Werbung. Und das –nach alter Währung- für satte zwei Mark! Da stimmen Leistung und Gegenleistung einfach nicht!

Und wenn ich dann im Zusammenhang mit dem Katamaran-Unfall die Titelseite mit der nicht zu übersehenden Überschrift „Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Kapitän“ o.ä. lese, dann fällt mir gar nichts mehr ein. Das ist ein Routinevorgehen der Auricher Behörde. Mehr nicht! Nach Tagen wird noch über dieses „Groß“-Ereignis berichtet. Klar, das war ein spektakulärer Vorfall, aber ein harmloser Unfall, der von den Medien zu einer Sensation aufgebauscht worden ist. Außer ein paar Schrammen hat´s doch nichts gegeben. Auch klar: Da wollen einige Passagiere mit lächerlichen Blessuren Schmerzensgeld herausschinden.

Und weil der schreibenden Zunft wegen des Vorfalls die Argumente ausgehen, ist jetzt zu lesen, daß die Wellen zu hoch waren. Sagenhafte 19 cm!. Also muß der Kapitän erschossen werden, oder. Wegen 19 cm – Wahnsinn …!

Wenn es nicht einen übereifrigen Staatsanwalt gibt (das kann man ja nie ausschließen), dann gibt´s am Ende reichlich „heiße Luft“. Und dafür zahlen wir auch weiterhin einen satten EURO für höchst „anspruchsvolle“ Informationen.

Gestern war, so war auch in der OZ zu lesen, eine Firma …. angeklagt. Eine Firma? Nur natürliche Personen können nach meinen Wissensstand auf die Anklagebank. Und das war übrigens Thomas Besta.

Gerd Koch, Fraktionsvorsitzender

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