Claus Weselsky und der Streik

Claus Weselsky, der Chef einer Lokführer-Gewerkschaft, lässt wieder streiken. Der Mann aus der DDR scheint Spaß daran zu haben (es gibt auch noch andere Gewerkschaften, die sich für die Lokführer einsetzen. Die streiken aber nicht, sondern verhandeln maßvoll). Der Super-Gau aber ist, wie dieser Typ aus der Ostzone den Streik begründet. Er fordert für die Lokführer einen Corona-Zuschlag von 600 €. Der kann nicht alle Tassen im Schrank haben!

Welchem Risiko, bitte schön. sind die Lokführer während der Corona-Pandemie ausgesetzt gewesen? Warm und trocken haben die Lokführer in dieser Zeit ihre Arbeit verrichtet. Ohne jeglichen Kollegen- oder Kundenkontakt. Und dafür einen Corona-Zuschlag? Der stünde allen Bahnmitarbeitern eher zu. Von den Bediensteten am Schalter, über die Leute mit den roten Mützen auf den Bahnsteigen, bis hin zu den Zugbegleitern. Allen, nur nicht den Lokführern. Hat schon mal jemand daran gedacht, diesen Weselsky aus Leipzig amtsärztlich untersuchen zu lassen?

 

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