Die Runden-Transparenz

War das schon auf der Homepage? Lieber noch einmal, weil diese Info ja entlarvend ist.

Darüber wurde schon lange diskutiert, überwiegend kritisch. Worum geht es?

An der Ecke Ubbo-Emmius-Straße/Hajo-Unken-Straße soll ein Haus gebaut werden. Ein Haus? Ein Monsterbau soll da entstehen. Ein Gebilde, das dort nicht hinpasst und ausserdem auch nicht genehmigungsfähig ist. Es gibt im Zusammenhang mit der „Sozialen Weststadt“ eine Vorgabe, die nach meinem Kenntnisstand eine Genehmigung gar nicht zulässt. Und daran hat sich die Bürgermeisterin bislang gehalten. Sehr zum Unwillen von Ratsmitglied von Michael Runden. Warum? Der hat ein großes Interesse an der Genehmigung, weil er da selber einziehen will. Runden hatte auf den bisherigen „glücklosen“ Stadtbaurat gesetzt. Herr Schoch -inzwischen von seinen Aufgaben erlöst- wollte das Vorhaben genehmigen. Beide haben gemeinsam Doppelkopf gespielt……

Ratsmitglieder sind gewählt, um der Allgemeinheit zu dienen und nicht, um persönliche Interessen durchzusetzen. Da hat Michael Runden, der sogar den politischen Gegner für seine Ziele mit ins Boot geholt hat, wohl was missverstanden! Im Moment herrscht dazu, auch in der OZ, Stillschweigen. Ist ja Wahlkampf. Aber danach? Leute, haltet das mal im Auge.

Warum ich das jetzt schreibe? Ich habe gelesen, dass Michael Runden Transparenz fordert. Dann sollte er mal bei sich selber anfangen. Transparenz fordern, aber bei dem geplanten Monsterbau, wo er selber einziehen möchte, missachten, das ist Heuchelei pur! Alles andere als Ehrlichkeit!

Die Bürgermeisterin jedenfalls will den geplanten Klotz mit der geplanten Runden-Wohnung nicht genehmigen. Zu Recht, weil Frau Kuhl ihn nicht kann und darf.

Gerd Koch

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