Nico Bloem und der OZ-Artikel

Scheiße, wenn man der Konkurrenz nachlaufen und den Mitbewerber Rheiderland-Zeitung, der schneller und aktueller war, in dem eigenen Artikel erwähnen muss …. Der hochdekorierte OZ-Chefredakteur Joachim Braun muss eigentlich Schaum vorm Mund haben. Und dann ist der Artikel, der den Landkreis betrifft, auf der Seite der Stadt Leer platziert worden. Dabei gäbe es über die Innenstadt sehr viel zu berichten.

Nico Bloem hat, so schreibt Verfasserin des OZ-Artikels, ein „gutes“ Ergebnis erzielt. Falsch! Das Ergebnis mit fast 5000 Stimmen ist für den jungen Bengel grandios. Und trotzdem hat die Nico Bloem die A-Karte seiner Partei. Ein seltsames Demokratieverständnis der SPD. Erst sind die Platzhirsche zu versorgen. Nichts Neues in der Politik.

Dabei muss man wissen, dass die Hintergründe bei den Besetzungen „interessant“ sind. Sascha Laaken, gerade im Landtag, muss unterstützt werden, so will es Johanne Modder. Nächstes Jahr sind Landtagswahlen und da macht es sich gut, wenn Laaken bis dahin als Vertreter des Landrates von Jubiläum zu Jubiläum ziehen und für sich werben kann. Nach der Wahl 2022 ist sein Rückzieher so gut wie beschlossen. Weil eine Abstimmung über Laaken „nach hinten losgehen“ kann, soll darüber auch nicht abgestimmt werden, wie es in einer internen WhatsApp-Nachricht heißt. Deshalb schlägt der Fraktionsvorstand „mit Johanne und Anja (der neue SPD-Kracher in Berlin) Sascha für ein Jahr“ vor, heißt es weiter. Was für ein Klüngel!

Und Anja Troff-Schaffazik soll weiterhin Vorsitzende des Kreistages bleiben. Postengeilheit oder was steckt dahinter? Können sicherlich nicht.

Eine ganz andere Frage: Was hat Johanne Modder im Kreisausschuss zu suchen? Die scheint als Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag nicht ausgelastet. Sie müsste zugunsten von Nico Bloem nur verzichten und alle Sozis wären mehr oder weniger zufrieden. Wie kann das alles nur möglich sein? Da fehlt eine harte Hand wie einst Günter Tietjen bei den Genossen. Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, Hermann Koenen, ist mit Armin Laschet (CDU) zu vergleichen. Beides Luschen!

Abschließend noch die Anmerkung, dass Landrat Matthias Groote und Sascha Laaken demselben Ortsverband der SPD angehören, nämlich dem in Ostrhauderfehn. Mag reiner Zufall sein ….. J

Gerd Koch

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