Kellner und seine Abwesenheit(en)

Er ist nicht gerade bekannt für seine Feuerwehrfreundlichkeit. Kann das aber so weit gehen, daß Wolfgang Kellner als Bürgermeister der Stadt Leer nicht einmal zur gestrigen Verabschiedung des Kreisbrandmeisters Volkmar Helmers ins Ihrhover Rathaus geht? Er hat sich -erwartungsgemäß- wieder entschuldigen lassen.

Herr Kellner hat nicht einmal einen seiner Vertreter geschickt – und auch keinen Mitarbeiter aus dem Rathaus. Die anderen Kommunen im Kreisgebiet waren bei dieser würdevollen Abschiedsfeier für den verdienstvollen Kreisbrandmeister Volkmar Helmers entweder durch ihre Bürgermeister vertreten oder diese hatten sich, wie in den Fällen Bunde und Hesel, vertreten lassen. Nur die Stadt Leer glänzte erneut durch Abwesenheit! Das war nicht nur peinlich, sondern bedeutet auch eine Mißachtung der erfolgreichen Arbeit des Kreisbrandmeisters Helmers, der im Rahmen der sehr beeindruckenden Abschiedsfeier verdientermaßen zum Ehrenkreisbrandmeister ernannt worden ist. Und dabei wäre es möglich gewesen, den anwesenden Stadtbrandmeister Thomas Wilbers oder den früheren stellv. Bürgermeister Jochen Kruse (oder mich) im Vorfeld zu bitten, die Stadt Leer zu vertreten.

Aber es ist Bürgermeister Kellner offensichtlich egal, was die Feuerwehren leisten. Er redet zwar in Feuerwehrkreisen anders, aber seine Grundeinstellung ist ja bekannt. Das Verhalten des Leeraner Bürgermeisters gestern jedenfalls war beschämend (auch wenn er dafür wieder eine Ausrede haben dürfte).

Es würde mich nicht wundern, wenn Herr Kellner gestern zeitgleich einen Reeder-Termin wahrgenommen hat. Denn wenn die Bonzen rufen ….!

Gerd Koch
Fraktionsvorsitzender der AWG im Stadtrat

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