Danke OZ

Wenn eine Behörde für einen verstorbenen besonderen Mitarbeiter keinen würdevollen und persönlichen Nachruf zustande bringen kann, sollte sie ganz von einer Anzeige Abstand nehmen.

Vor wenigen Tagen ist der Seniorenbeauftragte Günther Redenius gestorben und die Stadt Leer, der Arbeitgeber, schreibt in einem Nachruf lediglich sinngemäß „Der Verstorbene hat stets seine Pflicht getan“. Das hat Günther Redenius aber nicht! Er hat viel mehr getan! „Reddi“, wie ihn jeder nannte, konnte ich über Jahrzehnte bei zahllosen Seniorenveranstaltungen als Ratsmitglied erleben. Einzigartig sein Umgang mit den älteren Menschen. Das hat er für die Stadt Leer getan. Da war die völlig unüberlegte und unpersönliche Peinlich-Anzeige, die der neue Bürgermeister und der Vorsitzende des Personalrates unterzeichnet haben, völlig unangemessen und würdelos. Ich war entsetzt!

Aber bei der Ostfriesen-Zeitung war es offensichtlich bekannt, dass Günther Redenius eine Kultfigur und ein ganz besonderer und herzlicher Mensch war, der eine schnöde Traueranzeige der Stadt Leer nicht verdient hatte. Deshalb mein (ehrlicher) Dank an die OZ für den Nachruf im redaktionellen Teil!

Gerd Koch

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