Weihnachtsmarkt

Presseerklärung!

Nach meinem Kenntnisstand wird an diesem Wochenende der sogenannte Leeraner Weihnachtsmarkt eröffnet. In der Mühlenstraße. Überwiegend eine trostlose Nebeneinanderstellung von Buden. Und dieser Weihnachtsmarkt endet Heiligabend. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Im Gegenteil – das ist zu begrüßen. Auffällig ist nur, dass die Geschäfte um 14 Uhr schließen, aber Johannes Poppen, der ebenso umtriebige wie umstrittene Vorsitzende der Werbegemeinschaft, von den Marktbeschickern verlangt, dass sie bis 16 Uhr geöffnet haben. Was für ein Unsinn! Was für eine familienfeindliche Einstellung!

Es kommt noch „dicker“! Danach sollen die Marktbeschicker ihre Buden auch noch abbauen. Zu einer Zeit also, wo die Gottesdienste besucht und die Bescherungen vorbereitet werden. Dieser Befehl von Poppen betrifft aber auch städtische Mitarbeiter. Tischler, Klempner und andere Handwerker sind ebenfalls noch nach 16 Uhr gefordert. Zwar bekommen die m. W. einen Lohnzuschlag, aber darauf würden die städtischen Mitarbeiter, so glaube ich, gerne verzichten und wären zu der Zeit lieber bei ihren Familien. Aber das gönnt ihnen Poppen nicht.

Warum dürfen die Beschicker, wie auch Poppen und Co, ihre Buden nicht ebenfalls um 14 Uhr schließen? Und warum können die Buden nicht über die Weihnachtstage dort stehen bleiben und am 27. Dezember abgebaut werden? Wen würde das stören? Poppen vielleicht. Und wen sonst noch?

Auffällig ist nur, dass großflächig in der OZ über Poppen berichtet, wenn der auch nur hustet (heute in der Rubrik „Stadtgespräch“ aber nicht; vermutlich ist Herr Poppen nicht in Leer). Wenn es aber um viele Familien geht, die von seiner Anordnung betroffen sind, liest man nichts. Oder haben städtische Bedienstete und die Marktbeschicker kein Recht auf einen Heiligabend?

Gerd Koch

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