Telefonopfer von „Telomax“

„Telefonopfer immer wieder ein Ja entlockt“

So lautete die Überschrift in der Ostfriesen-Zeitung über einen ausführlichen Artikel vor wenigen Tagen. Die Firma „Telomax“ zockt derzeit offensichtlich in Ostfriesland ahnungslose Bürger ab. Und? Ich kann zehnmal „Ja“ sagen und es würde mir nichts passieren. Da sind Ganoven am Werk. Das hat auch schon mal die deutschlandweit tätige Firma Tele2 gemacht und wurde von der Justiz kräftig zur Kasse gebeten (siehe anhängender Beschluß des Landgerichts Düsseldorf).

Wenn eine Ostfriesin, wie es heißt, jetzt darüber jammert, daß sie in eine Abo-Falle geraten sei und monatlich 9,90 € zahlen soll, so kann ich nur sagen: Nicht zahlen. Es werden zwar heftige Mahn- und Drohschreiben der Ganovenfirma folgen, aber mehr passiert auch nicht. Die wagen nicht zu klagen. Niemals! Dann würde sie nämlich eine Klatsche kriegen!

Der betroffenen Ostfriesin und allen anderen möglichen Opfern dieser üblen Masche kann man nur raten: Geben Sie bei solchen Anrufen ihre Bankkonten nicht preis. Und wenn es doch geschehen sollte, überprüfen Sie ihre Auszüge und nehmen Sie ggf. Rückbuchungen vor. So einfach ist das.

Nochmals: Unter dem Strich hat niemand, wenn er es darauf ankommen lässt, etwas zu befürchten. Das wissen die „Telomax“-Ganoven auch. Aber leider finden sie auch immer wieder Dumme.

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Beschluss Landgericht Düsseldorf, 38 O 145/06


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Gerd Koch

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