CDU-Kreisvorsitzender Patrick Engel

Was macht er eigentlich? Ich meine die CDU-Nachwuchshoffnung Patrick Engel. Einst als jüngster Kreisvorsitzender seiner Partei angepriesen, wurde es am 11. September erstmals für ihn ernst. Er wollte in den Kreistag. Da war gut geplant, jedenfalls gewollt, dachten die Experten. Gitta auf Platz 1, Grietje auf Platz 2 (also sichere Kandidaten) und auf Platz 3 in der Stadt Leer eben Patrick Engel. Weil erfahrungsgemäß drei Leeraner in den Kreistag kommen, war ja alles klar. Auch für Patrick Engel, der im MARIKO war und der Auszählung fast bis zum Schluß beigewohnt hatte. Der Computer bestätigte: Patrick Engel ist im neuen Kreistag. Und dann machte es „Plumps“! Etwa vier Wahlbereiche waren nämlich noch auszuzählen, als nach meinem Kenntnisstand Patrick Engel den Ort seines (vermeintlichen) Erfolges bereits verlassen hatte. Er wollte wohl schon feiern. Dann kam „aus der Tiefe des Raumes“, quasi im Schlußspurt, Paul Foest und schlug seinen Kreis-Chef um Längen aus dem Rennen. Weg war Patrick Engel.

Es wäre auch himmelschreiende Ungerechtigkeit gewesen. Paul Foest hatte nämlich am Ende gewaltige 1127 Stimmen und Patrick Engel (als Kreisvorsitzender der CDU!) nur blamable 302 Stimmen. War das also der Anfang vom Ende? Normalerweise ja. Ein peinliches Ergebnis, das ihn eigentlich dazu bringen müßte festzustellen, man will ihn nicht. „Man“ vielleicht nicht, aber Dieter Baumann („Doppel-Dieter“), Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag, braucht ihn. Patrick Engel macht nämlich die Arbeit für ihn und blafft die Leute an. Und verschickt merkwürdige Schreiben an Parteifreunde mit der Aufforderung, der Kreis-CDU Wahlkampfkosten zu erstatten. Das ist Patrick Engel, der gescheiterte Nachwuchspolitiker. Glücklos, erfolglos, hilflos! Er ist als politische Nullnummer gestartet, ist es bis heute und wird es auch bleiben. Ein für immer politisch mausetoter Jungpolitiker!

Gerd Koch, Fraktionsvorsitzender der AWG im Kreistag

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