Bundespräsident Wulff

Erst bemüht er sich um Kontakte mit einem Schrotthändler und pflegt Kontakte zu einem unseriösen Zeitgenossen wie AWD-Maschmeyer (nicht verwandt mit Frau Pühl) und dann nimmt er als norddeutscher Niedersachse verdammt günstige Kohle von einem süddeutschen Kreditinstitut. Das war schon auffällig und saublöd vom Bundespräsidenten.

Darüber hinaus setzt er auf höchst dubiose Weise Journalisten unter Druck, um zu erreichen, daß „etwas“ über ihn nicht veröffentlicht wird. Ich bin zwar nur ein kleiner Provinzpolitiker, aber das weiß doch jedes Kind: Journalisten sind unbelehr- und unfehlbar (in diesem Fall tun sie allerdings ihre verdammte Pflicht). Die „Drohtelefonate“ hätte sich der Bundespräsident sparen können (wenn ich so vorgegangen wäre, hätte ich „meine“ Oberstaatsanwältin im Nacken. Womit? Mit Recht!).

Und zu allem Überfluß spricht Wulff in seiner Weihnachtsansprache von der Pressefreiheit, die ein hohes Gut sei …. Das nenne ich Heuchelei pur. Ich bin sicher Christian Wulff bereitet seinen baldigen Abschied innerlich schon vor. Ich habe meine Meinung geändert: Mit Wulff geht`s auch wirklich nicht mehr. Mich würde nur noch interessieren, wer ihn berät. So viele handwerkliche Fehler dürfen einem Bundespräsidenten bei der Aufarbeitung nicht unterlaufen. Wer hat denn jetzt noch Respekt vor ihm? Warum hat sein Vorgänger Köhler nur hingeschmissen!? Ein ganz Netter (ohne Kontakte zu einem Schrotthändler und Maschmeyer). Und korrekt. Außerdem sehr freundlich. Ich durfte ihm während seiner Amtszeit in Osnabrück begegnen. Das war beeindruckend!

Gerd Koch
Fraktionsvorsitzender der AWG im Kreistag

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