OZ-Kommentar „Zum Fall des pädophilen Therapeuten“

Am Ende des heutigen OZ-Kommentars schreibt der Chefredakteur „Es ist die Aufgabe der Medien, Skandale und Behördenfehler zu recherchieren und zu benennen.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Das macht die AWG seit mehr als 20 Jahren. Und ich bin sicher, daß wir bei der Enthüllung dieses Skandals federführend waren und vor allen Medien an die Öffentlichkeit gegangen sind. Offensichtlich sehr zum Leidwesen der Papenburger Ems-Zeitung, deren Verantwortliche das augenscheinlich anders sehen und mir sogar Hamburger „Medienanwälte“ auf den Hals gehetzt haben, was mich aber auch nicht beeindrucken kann. Prinz, dem Papenburger Chefredakteur, und Co in Papenburg muß das Treiben des „Therapeuten“ bekannt gewesen sein. Wenn nicht? Arme Ems-Zeitung und zu bedauernde Leser dieses Blattes.

Eigentlich ist der Hinweis in dem OZ-Kommentar überflüssig. Warum muß sich der Chefredakteur überhaupt rechtfertigen? Nur weil ein paar wenige Klappskallis anderer Meinung sind? Ich tät`s nicht.

Noch ein Satz zu dem angeblichen Suizidversuch des A. W. aus P. Wer diesen so stümperhaft ausführt und quasi darauf wartet, entdeckt zu werden, meint es ohnehin nicht ernst mit seinem Suizid. Da gibt`s andere Varianten, die sicherer zu seinem Ende geführt hätten. Aber das wollte A. W. offensichtlich gar nicht. So`n Strick hätte auch nicht die Welt gekostet.

Gerd Koch, Fraktionsvorsitzender der AWG im Kreistag

Wordpress fireworks powered by nkfireworks