Tiefwasserhafen in Leer ohne Geld aus Hannover

091025_gkBei der ganzen Diskussion darf man nicht vergessen, dass der aus dem Amt Gejagte seiner Nachfolgerin die Ablehnung des Ministeriums in Hannover für eine finanzielle Unterstützung des Industriehafens in Leer eingebrockt hat. Wir erinnern uns an die Verarschung des zuständigen Wirtschaftsministers, als der Abgewählte mit falschen Millionen-Beträgen einen Antrag durchboxen wollte?! Auch ein Herr Lies vergißt nicht so schnell. Frau Kuhl muß eigentlich nur das zur Kenntnis nehmen, was ihr Vorgänger „versaubeutelt“ hat.

Mag sein, daß das EU-Recht bei der Nicht-Bewilligung eine Rolle gespielt hat, aber zu Zeiten von Günther Boekhoff und Günter Tietjen wäre das undenkbar gewesen. Ob mit oder ohne EU: beide hätten -wie auch immer- den Zuschuß bekommen. Aber für solche Schritte sind die jetzigen Genossen ein Pfund zu leicht. Heinz Dieter Schmidt sowieso. Mindestens drei Pfund!

Die wenigen Firmen (man kann sie an einer Hand abzählen) beim Industriehafen sollten sich jetzt mal um einen anderen Standort bemühen – insbesondere der Schrott-Bereich. Dann könnte der Leeraner Hafen einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden. Auch optisch!

Gerd Koch, Fraktionsvorsitzender der AWG

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