Monika Fricke und der VWA-Skandal

091025_gkDass sich Sozialdemokraten untereinander gerne helfen, ist als solches nichts Besonderes. Was aber zwischen dem Landrat Bernhard Bramlage (SPD) und Monika Fricke (SPD) abgelaufen ist, kann so nicht hingenommen werden. Die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) ist, wie sich jetzt herausgestellt hat, eine Null-Institution ohne  Anerkennungswert. Wie kann Frau Fricke, die Leiterin der Desaster-„Uni“, ein Hinweisschreiben des Kommunalen Arbeitgeberverbandes (KAV) falsch deuten?Das hätte sie niemals
als „Vollzugsschreiben“ werten dürfen. Da sind -wieder einmal- die Gäule mit Frau Fricke durchgegangen.

Seit 1991 habe ich auf Kreisebene mit Monika Fricke zu tun. Anfangs war es Bewunderung für das, was sie alles anpackte. Schnell wurde mir aber deutlich, dass dahinter viel „heisse Luft“ steckte und der Landrat seiner Führungskraft blind gefolgt ist. Bernhard Bramlage hat und hatte an Monika Fricke offensichtlich „einen Narren gefressen“. Er hätte dieser Frau, die
offensichtlich von einem krankhaften Selbstdarstellungstrieb befallen ist, nicht bedingungslos folgen dürfen. Das werfe ich dem Landrat vor.

Monika Fricke, die jüngst auch noch auf Wunsch vom Landrat nach „sehr oben“ befördert worden ist, sollte von ihren Aufgaben entbunden werden. Die stark trudelnde VWA braucht wieder ruhigeres Fahrwasser. Das erreicht man mit Monika Fricke nicht.

Es wird eine der ersten Aufgaben des künftigen Landrates Matthias Groote sein, den unkontrollierbaren „Wirbelwind Fricke“ angemessen zu beschäftigen. Dabei wird er darauf achten müssen, Monika Fricke so einzusetzen, dass sie keine Kolleginnen und Kollegen um sich hat. Wo Frau Fricke tätig bislang war, gab’s Unruhe. Zuletzt beim Zentrum für Arbeit (ZfA). Es war ein geschickter Schachzug des Landrates, Monika Fricke dort wegzuloben. Die Beschäftigten beim ZfA haben es Bramlage gedankt.

Gerd Koch

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