Israel-kritischer Lehrer

091025_gkKürzlich war zu lesen, dass ein Oldenburger Lehrer israel-kritische Äußerungen gemacht haben soll. SOLL! Und die Folge? Die Medien und Gutmenschen melden sich zu Wort. Auf der Stelle. Dabei interessiert deren Meinungen wen? Richtig. Die Allgemeinheit jedenfalls nicht.

Sogar der israelische Botschafter hat sich eingeschaltet und fand die Worte des Lehrers „antisemitisch“ („unerträglich“ sowieso). Herrgott noch mal. Warum soll man in diesem Land gezwungen werden, judenfreundlich zu sein? Ich bin es auch nicht. Nicht zufällig hat kein Land mehr Feinde als Israel.

Noch eine Empfehlung. Wer etwas von der Welt sehen will, sollte nicht nach Israel reisen. Mit einem „Judenstempel“ kann man in viele Länder nicht einreisen. An der Grenze muss man umdrehen. So war es auch im Libanon. Im Frühjahr kontrollierte dort eine sehr freundliche Polizeibeamtin bei der Einreise meinen Pass. Mein Foto, meine Daten, nein, dafür interessierte sie sich nicht. Sie blätterte nur meinen Identitätsnachweis durch, um zu prüfen, ob ich schon einmal in Israel war. Bin doch nicht blöd. Natürlich nicht.
Jedenfalls nicht mit meinem aktuellen Pass.

Gerd Koch

Wordpress fireworks powered by nkfireworks