Schulz und die Genossin Modder

091025_gkSPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will bei der „Agenda 2010“ nachbessern. Das vermelden die Agenturen, nachdem „die Schnapsdrossel aus Würselen“ sich heute entsprechend geäußert hat. Von mir aus. Aber mal abgesehen davon, dass das nur reines Wahlkampfgetöse und nichts als „heiße Luft“ ist, fällt mir doch so ’ne Kleinigkeit auf.

Johanne Modder aus Bunde, die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion in Hannover, bläst plötzlich ins gleiche Horn. Sie findet es gut, was Martin Schulz gesagt hat. Moment mal. Die „Agenda 2010“ gibt es seit …. Richtig. Sieben Jahren. Warum hat sie das nicht gesagt, als Gabriel noch im Rennen war? Feigheit? Parteiräson? Sie hätte den Dicken aus Goslar ja auch bremsen und sich öffentlich kundtun können. Naja, manche hängen ihr Fähnchen gerne nach dem Wind. So auch Johanne Modder. Offensichtlich ein mutloses sozialdemokratisches Lichtlein. Ich erinnere noch die Zeiten, als die Fraktionsvorsitzenden der großen Parteien Niveau hatten.

Gerd Koch

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