Aktenbearbeitung beim AG Leer

091025_gkOder besser Aktennichtbearbeitung.

Vorab: Derzeit wird über eine Frau gesprochen. Über eine! Alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Amtsgericht Leer machen ihre Arbeit gut. Sehr gut sogar. Ich konnte mich in mehr als 30 Jahren Anwaltstätigkeit nie beschweren. Aber es gibt da doch etwas Auffälliges.

Melanie B., die nie Beamtin hätte werden dürfen (und nie wieder beim Amtsgericht Leer darf) und in der freien Wirtschaft sofort entlassen worden wäre, ist nicht zum ersten Mal auffällig geworden. Schon im letzten Jahr hat sie wegen schlechter Arbeit einen Einlauf bekommen. Dann hätte man sie im Auge behalten müssen. Wenn jetzt etwa 600 Akten nicht bearbeitet worden sind, hat die Behördenleitung schlicht und ergreifend geschlampt. Das ist ein Fall für die Dienstaufsicht! So viele Akten können nicht von heute auf morgen liegen geblieben sein. Im Zeitalter des Computers hätte ein Knopfdruck ausreichen müssen, um festzustellen, ob die Akten ordnungsgemäß bearbeitet wurden. Eine Überwachung ist offensichtlich nicht erfolgt.

Solche Faulpelze gibt es, auch bei anderen Behörden, glücklicherweise sehr selten. Beim Amtsgericht Leer hat schon einmal ein Beamter … Sagen wir mal, nicht so richtig seinen Dienst versehen. Das ist mehr als 25 Jahre her. Er wurde nach Aurich versetzt. Warum ich das schreibe? Der Mann saß in
demselben Zimmer wie Melanie B. Den Raum sollte man für immer versiegeln, damit nicht noch einer …..

Die „überforderte“ Beamtin jedenfalls hat ihren verdienten Karibik-Urlaub gebucht. Möge sie sich da von ihrem Stress erholen.

Gerd Koch

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