Autobahnen im Landkreis

091025_gkDie Autobahn A 31 ist eine leidige Baustelle. Schon seit letztem Jahr und noch Jahre, obwohl es nur um einen simplen Seitenstreifen geht. Da werden die Auftraggeber, also Beamte, von den Baufirmen, das sind Praktiker, so richtig verarscht. Fast ein halbes Jahrzehnt für eine lächerliche Baumaßnahme? So etwas gibt es nur, wenn der öffentliche Dienst beteiligt ist und der zuständige Minister Olaf Lies seiner Aufsichtspflicht nicht
nachkommt.

Aber da hätte ich gerne noch ein Problem! In dieser Woche bin ich nach Oldenburg gefahren. Zwangsläufig über die A 28. Schon vor der Abfahrt Filsum wird der Verkehr auf den Standstreifen geleitet. Nur eine Spur ist da noch vorhanden. Bis zur nächsten Abfahrt Remels. Immerhin etwa Kilometer. Man sollte meinen, dass dort gebaut wird (deshalb heißt es ja auch Baustelle). Während des ganzen Abschnitts habe ich im „Bau“-Stellenbereich aber nur zwei Personen bei einem Bagger gesehen. Und beide hatten ihre Hände tief in den Hosentaschen vergraben. Dann wird es wohl bis 2032 nichts mit der Fertigstellung zwischen den Abfahrten Filsum und Remels. Und der Minister? Weiß Herr Lies überhaupt etwas davon?

Die Firma Orgadata hat diese Woche Richtfest auf der Nesse gefeiert. Ein enormes Objekt wurde innerhalb kurzer Zeit gestemmt. Einfach klasse, was da geleistet wurde. Na ja, Auftraggeber war ja auch nicht der öffentliche Dienst. Schon gar nicht der niedersächsische Wirtschaftsminister. Und der Kostenrahmen wurde auf der Nesse übrigens ebenfalls eingehalten. So baut man, Herr Lies!

Gerd Koch

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