Schülertransporte

091025_gkIn Langholt gibt es künftig neue Regeln für die Schülertransporte zur Grundschule. Neue Regeln sollte es aber auch anderenorts geben. In Leer zum Beispiel. Dann möchte ich mal darauf hinweisen, daß ….. Langholt gibt’s wohl überall.

Ich wohne im Hoheellernweg. Gemeinhin bekannt als „Hohe Ellern“. In der Straße befinden sich ein Kindergarten und eine Grundschule. Also für das Kind aus der Nachbarschaft ideal, sollte man meinen. Ein paar Schritte und schon ist es da. Denkste!

Vor den Ferien fiel mir auf, daß das Nachbarskind nicht den Kindergarten am Hoheellernweg besuchte, sondern den am Pastorenkamp. Jeder wie er mag. Aber damit nicht genug. Den Eltern gefiel offensichtlich nicht nur die Vorschule in der Nachbarschaft nicht, sondern auch nicht am Pastorenkamp. Wen wundert’s? Und was machen die Eltern? Ab nach Hesel. So weit, so gut. Wenn die Eltern das so entscheiden dürfen, dann ist es halt so, dachte ich.

Dann aber die nächste Auffälligkeit. Jeden Morgen, pünktlich um halb acht, fährt ein Taxi der Firma Lüdtke vor und fährt das Kind nach Hesel. Und mittags zurück. Auch mit dem Taxi. Ich wiederhole: MIT DEM TAXI. Das ist aber teuer für die besorgten Eltern, geht mir durch den Kopf. Jeden Tag. Mit dem Taxi. Hin und zurück. Dann habe ich mich mal erkundigt und dachte „Das kann nicht wahr sein!“

Es ist offensichtlich wohl so, daß in solchen Fällen der Landkreis die Taxikosten zahlen muß, wenn innerhalb des Landkreises …. Die beteiligten Kindergärten müssen sich nur einig sein und der Landkreis hat zu zahlen. Wenn Eltern mit dem eigentlichen Kindergarten nicht einverstanden sind, dann wird der Steuerzahler zur Kasse gebeten? Das soll der Gesetzeslage entsprechen? Da ist eine Änderung dringend erforderlich.

Aber wie skrupellos müssen Eltern sein, die das ausnutzen. Unglaublich! Sie können von mir aus die Kinder hinschicken, wohin sie wollen, aber nicht mit dem Taxi auf Kosten der Steuerzahler, sondern auf eigene Rechnung bitte.

Gerd Koch

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