Synagogen-Gedenkstätte

Koch-BeitragDas ist das Thema! Bei den Begriffen Synagoge und Gedenkstätte springen die Journalisten auf. Das ist was für sie. Ihnen entgeht nichts. Sollen sie. Dass aber eine Lehrerin des Gymnasiums in Rhauderfehn (Rhauderfehn, nicht Leer!) ihre Schüler vor den Gedenkstätten-Karren spannt, ist höchst bedenklich!

In Leer soll eine Gedenkstätte errichtet werden. Nahe der Gaswerkstraße. Das ist der Wunsch von einigen Menschen. Voran auch der abgewählte Bürgermeister. Und dafür müssen Schülerinnen und Schüler aus dem Oberledinger Land unterschreiben? Auf der der Bürgermeisterin überreichten Unterschriftenliste befinden sich überwiegend Unterschriften von Personen ohne Bezug zu Leer. Sehr merkwürdig!

Ist den „Zwangsverpflichteten“ eigentlich bekannt, dass wir beim „Bummert“ schon jetzt eine Gedenkstätte haben, die an die ermordeten Juden erinnern soll? Und wer sucht das „Gegen das Vergessen-Ehrenmal“ auf? Gesehen habe ich dort noch nie eine Person (nur einmal im Jahr ist das anders, wenn man sich dort versammelt und ein Büßergesicht aufsetzen muss).

Vorschlag: Was das Begehren auswärtiger Schüler angeht (ein paar wenige Unterschriften von Leeranern sind auch wohl dabei), schlage ich einen Bürgerentscheid in Leer vor. Ich bin aber sicher, dass es dann bei den Gutmenschen „dicke Backen und lange Gesichter“ geben würde.

Gerd Koch

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