Tunnel Bremer Straße

Koch-BeitragEs geht los!

Freitag. Ganz viele Männer im Bereich des Bahnüberganges in der Bremer Straße (es konnten nur „Bundesbahner“ sein; das erkennt man). Und mittendrin die Bürgermeisterin. Zunächst stand die Truppe beim Stellwerk in der Reimersstraße und später auf der anderen Seite der Gleise. Klar, es konnte nur um den Tunnel in der Bremer Straße gehen, der während der Amtszeit des abgewählten Bürgermeisters unter geradezu idiotischen Umständen geschlossen worden ist. Im Vorbeiradeln dachte ich mir: Wird ja auch Zeit, die Öffnung des Tunnels endlich in Angriff zu nehmen.! Aber denkste!

Auf Nachfrage wurde mir gesagt, dass die Begehung im Zusammenhang mit der niederländischen „Wonderland“-Verbindung zwischen Leer und Groningen stand. Mit Verlaub: Eine Bahnverbindung zwischen Leer und Groningen? Die gibt es frühestens 2042, weil die Friesenbrücke bei Weener vorher gar nicht fertig wird. Da ist eine Besprechung im Jahre 2018 der reinste Humbug!

Was haben die Menschen in Leer, die in die Mühlenstraße möchten, von einer „Wonderland“-Strecke nach Groningen? Wir brauchen endlich wieder einen begehbaren Tunnel! Ist das für die Verantwortlichen so schwer zu begreifen?! Ich rate: Frau Kuhl sollte erneut unsere Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann einschalten. Die hat schon einmal dafür gesorgt, dass der damalige Bahnchef Grube vor Ort war und …. Wir erinnern! Plötzlich ging alles ratzfatz! Und das könnte jetzt noch einmal geschehen. Es müssten beim Tunnel nur die Gitter beseitigt und der Dreck im Tunnel beseitigt werden. Aber wie das bei der Bahn so ist. Keiner hat „einen Arsch in der Hose“ und den Mut, die Öffnung des Tunnels anzuordnen. Deshalb muss Frau Connemann sich noch einmal einschalten. Nur so geht`s!

Gerd Koch

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