Verluste der Sparkasse

Koch-BeitragDer aktuelle Geschäftsbericht der Sparkasse ist ein Desaster. Der Überschuss für 2017 ist gegenüber dem Vorjahr um mehr als 40% gesunken. Einen solchen Absturz hat es meines Wissens in der Geschichte der Sparkasse noch nie gegeben. Und das liegt keineswegs an der Gesamtsituation im Kreditgewerbe. Die Situation vor Ort ist ein Skandal und hausgemacht. Sie trägt auch einen Namen. Heinz Feldmann. Spätestens jetzt sollte sich der Vorstandsvorsitzende hinterfragen, ob er noch der Richtige ist. Andere Banken, auch in Leer, haben ähnliche Ausgangspositionen, kennen aber solche Verluste wie bei der Sparkasse nicht. Im Gegenteil. Sie machen sogar Gewinne.

Und es ist ja nicht nur die Finanzlage der Sparkasse, die Heinz Feldmann zu verantworten hat, sondern es ist darüber hinaus auch das miserable Image des Leeraner Geldhauses, zu dem Herr Feldmann ebenfalls entscheidend beigetragen hat.

Spätestens dann, wenn die gegenüber seinem Vorstandskollegen ausgesprochene fristlose Kündigung verpufft, sind die Tage von Heinz Feldmann gezählt, zumal es Stadtgespräch ist, dass wegen der Sparkassensituation Kunden von Kreditverträgen mit dem Geldhaus Abstand nehmen.

Die Erklärungsversuche von Herrn Feldmann über das „bescheidene“ Geldjahr 2017 sind peinlich, unglaubwürdig und nicht dazu angetan, Vertrauen für die Sparkasse zurückzugewinnen. Und seine Aussagen sind wenig geeignet, die Belegschaft zu motivieren. Von etwa 40 Beschäftigten hat sich, so Herr Feldmann, die Sparkasse getrennt ist. Erst sind es die Älteren und dann die Jüngeren? So geht man mit seinem wertvollen Personal nicht um.

Heinz Feldmann ist nach meiner Einschätzung nicht in der Lage, die zahlreichen Baustellen im Hause der Sparkasse unschädlich zu machen und sollte freiwillig gehen.

Gerd Koch

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