Ö und die verbotene Werbung

Koch-BeitragAls Mitglied des Stadtrates sollte man eigene Interessen hinten an stellen! Ob Ferhat Özdemir das auch tut, bezweifel ich sehr.

Es sind nicht nur die Bauten, die im Stadtgebiet von einem Schönheitspreis weit entfernt sind, nein, der Mann missachtet auch offensichtlich Gesetze und Verordnungen. Wir haben in Leer ein Werbe- und Plakatierungsverbot. Das ist schon beschlossen worden, als Günther Boekhoff noch Bürgermeister war. Und das macht auch Sinn, weil sonst das Stadtgebiet „zugekleistert“ wäre. Es dürfen also auch keine Werbebanner der Firma Team Hausbau aufgestellt werden, wo diese Firma nicht baut. So beim Gallimarktplatz, in der Heisfelder Straße bei der Unterführung und schräg gegenüber der Hohe-Ellern-Schule (wahrscheinlich gibt es noch mehr rechtswidrig aufgestellte Werbeplätze mit Team Hausbau-Bannern). Und dabei gehört dieser Ferhat Özdemir dem Ausschuss für Stadtentwicklung an ….! Ich glaube auch nicht, dass es Ferhat Özdemir vorrangig um die Zukunft der Stadt geht, sondern vielmehr andere Interessen hinter seinem Engagement stehen dürften.

Was ich nur nicht verstehe: Die Bürgermeisterin hat nach meinem Kenntnisstand Herrn Özdemir bereits vor Wochen angeschrieben und aufgefordert, die illegal aufgestellten Werbebanner zu entfernen, aber er weigert sich. Dann muss die Bürgermeisterin eben den nächsten Schritt tun. Der aber lässt schon lange auf sich warten. Da ist Geduld angezeigt. Leute, so schnell geht`s im Bauamt der Stadt Leer nun auch nicht. Ich will die für die illegale Werbung zuständigen Beamten nun auch nicht hetzen. Aber Ferhat Özdemir sollte sich daran erinnern, dass in Leer deutsche und nicht anatolische Gesetze gelten.

Gerd Koch, Fraktionsvorsitzender der AWG

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