Paul F. und das OZ-Märchen

Koch-BeitragDie OZ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe, dass Paul Foest im Herbst sein Fraktionsamt abgibt. Er habe bereits am Anfang der Legislaturperiode gesagt, so wird Paul Foest zitiert, dass er nur noch „eine halbe Periode“ an der Spitze der Fraktion stehen wolle. Das erinnert mich an Grimm`s Märchen!

Zum einen hat Paul Foest zu Beginn der Wahlperiode gesagt, dass er seinen Nachfolger „ein Jahr lang“ einarbeiten wollte, um dann seinen Vorsitz abzugeben und ferner hat er wohl zeitliche Irritationen. Die Hälfte der Wahlperiode ist nämlich auch bereits überschritten. Paul Foest kann einfach nicht loslassen. Das ist sein Problem. Dabei hat er eine üppige Pension. Altersstarrsinn halt.

„Gründlich und gut“, so Paul Foest, habe er seine Arbeit gemacht und das habe „unglaublich viel Zeit“ verschlungen. Leute, Paul Foest war Lehrer! Und gründlich? Ja, leider. Viel zu gründlich… Seine episch langen und überflüssigen Ausführungen werden in die Geschichte der Stadt Leer eingehen. Sie sind bisweilen schmerzensgeldpflichtig!

Interessant in dem Zusammenhang die heutige Stellungnahme des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden. Ulf Heinrichsdorff sagt nur, dass Paul Foest von vornherein angekündigt hatte, nicht bis zur nächsten Kommunalwahl Fraktionsvorsitzender bleiben zu wollen. Von einer halben Periode ist bei ihm nicht die Rede.

Außerdem hat Paul Foest in der Sitzung am Montag gesagt, dass er sein Amt „nach den Ferien“ niederlegen wolle. Allerdings hat Paul Foest nicht das Jahr genannt. Also: Alles ist bei ihm möglich ….

Von einer Redakteurin hätte ich aber erwartet, dass sie hinterfragt. Auch für die OZ-Tante sollte die Zeitungsregel „Eine gründliche Recherche ist das oberste Journalistengebot“ gelten. Aber das ist in Logabirum offensichtlich mehr Theorie.

Gerd Koch

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