Das Jammern von Herrn Brahms

Koch-BeitragtwEs sollten wohl die Tränen kommen! Bei mir hat`s allerdings nicht geklappt. Weil ein Teilstück des Logaer Weges für drei Tage, also von Mittwoch bis heute, wegen dringender Sanierungsarbeiten gesperrt werden musste, hatten die Multi-Kunden, so titulierte die OZ letzte Woche dümmlich, einen Umweg zu fahren. Und Multi Nord-Chef Fritz-Rudolf Brahms fürchtete schon um die Existenz seines Ladens.

Erstens: Keiner musste einen Umweg fahren. Nur ein paar Schritte mehr um die Ecke.

Zweitens: Fußgänger und Radfahrer waren von der Sperrung nicht betroffen. Und die Parkplätze waren seit Mittwoch voll wie und je.

Drittens: Es waren nicht einmal drei Tage. Heute Mittag war die Sperrung schon aufgehoben, weil die Sanierer eine klasse Arbeit verrichtet haben.

„Verdammt schwierig“. So nannte Fritz-Rudolf Brahms die Situation. Und er hielt einen Kundenrückgang für „höchstwahrscheinlich“. Aber das ist nicht alles an Merkwürdigkeiten von Herrn Brahms.. “Drei Tage Sperrung sind lange genug“. So spricht nur einer, der den Hals nicht voll genug kriegen kann.

Ich kenne Situationen, wo Betriebe und Geschäfte über Monate betroffen waren. Aber keiner hat sich so geäußert wie Fritz-Rudolf Brahms. Was Brahms gemacht hat, ist Jammern auf höchstem Niveau. Aber die OZ muss ja mitmachen und traut sich in diesem Fall nicht zu kommentieren. Schließlich sind die Multi-Märkte Großkunden der Zeitung.

Gerd Koch

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