Sparkassen-Schließungen

Koch-BeitragIrgendwie fehlt mir da die Logik!

11 von 34 Geschäftsstellen der Sparkasse Leer/Wittmund sollen, so wurde entschieden, geschlossen und in reine SB-Filialen umgewandelt werden. Kein Problem für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denn die sollen anderweitig eingesetzt werden. Eine damit verbundene Entlassung, so die offizielle Aussage, gibt es nicht. Aber wo bleibt da die Kostenersparnis? Das ist ja der alleinige Hintergrund der Schließungen.

Und die Leitungen zu den Automaten wird es auch künftig geben. Die müssen also weiterhin von EDV-Experten –teuer- betreut werden und verursachen anhaltend hohe Kosten.

Hinzu kommen die Gebäude der Geschäftsstellen. Die bleiben nach wie vor im Bestand der Sparkasse und müssen gepflegt werden.

Die Schließungen seien „wirtschaftlich dringend notwendig“, so der Vorstandsvorsitzende Heinz Feldmann. Was die Verantwortlichen der Sparkasse aber jetzt machen, ist nichts anderes, als ein Abschied auf Raten. Einen Kostenvorteil jedenfalls sehe ich mit der Schließung von 11 Geschäftsstellen nicht. Wenn man wirklich und ehrlich hätte sparen wollen, wäre ein Kahlschlag notwendig gewesen. Und eine völlige Neuaufstellung der Sparkasse.

Gerd Koch

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