OZ-Perspektive

Koch-Beitrag„Für Nachberichte von Veranstaltungen oder auch für Berichterstattung über Vereine oder über Feste oder über Kulturereignisse interessieren sich unsere Leser fast gar nicht. Die Lesequoten sind in der Regel deutlich unter zehn Prozent. Es sei denn, wir wechseln die Perspektive und nutzen den Anlass für eine an beteiligten Menschen aufgehängte Geschichte“. Das schreiben die OZ-Macher in ihrer aktuellen Wochenendausgabe. Da erkennt man, was die OZ-Leser künftig bei einer komprimierten Zeitung erwartet. Hohe Preise, wenig Informationen.

„De Kerl hett geen Middelschöt in Nöös“. Das sagt der Ostfriese zum Bericht der Logabirumer und meint damit Charly Braun, den neuen Chefredakteur der OZ. Gut, Zeitungen sind out, aber so reagieren? Die OZ-Verantwortlichen müssen nicht die Perspektive wechseln, sondern mehr Niveau in ihren redaktionellen Laden bringen.

Gerd Koch

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